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Menschen auf seine Seite bringen: Aufbau von nachhaltigem Vertrauen

von Urs Mantel

Menschen auf seine Seite bringen zu können, ist eine wichtige Fähigkeit von Leadern. Das einzige Mittel dazu, ist andere überzeugen und inspirieren zu können. Mit reiner (manipulativer) Machtausübung wird das nicht gelingen. Man kann nur dann führen, wenn jemand sich freiwillig entscheidet, dem Leader zu folgen.

Menschen beschliessen zu folgen und mitzugehen, wenn sie vertrauen. Vertrauen schaffen ist der Zauberbegriff. Vier Verhaltensweisen generieren nachhaltiges Vertrauen.

Konstanz

Was immer einem Leader an Überraschungen begegnen werden: Für sein Team kreiert er keine Überraschungen. Der Leader ist konstant, stetig und fährt seinen Kurs.

Kongruenz

Leader gehen ihren Weg. Bei einem wirklichen Leader gibt es keine Differenzen zwischen der Theorie, die sie vertreten und dem täglichen Verhalten im Leben.

Zuverlässigkeit

Leader sind an Deck, wenn es darauf ankommt. Sie sind bereit, ihr Team zu unterstützen, wenn es wichtig ist.

Integrität

Leader respektieren ihre gemachten Commitments und Versprechen.

 

Mit diesen vier Punkten kann man Menschen das Vertrauen geben, damit sie an der Seite bleiben.

 

Quelle: Warren Bennis: On becoming a leader

Interim-Management, was ist das?

Im nachstehenden Interview mit Georg Marsmann von Signium International erfahren Sie, wie und bei welchen Anlässen man Interim-Management einsetzen kann.

Hier noch die Anschrift:
Georg Marsmann
Signium International
Promenadenlatz 10
80333 München

 

Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken – das gilt auch für Unternehmenskrisen

In den letzten 15 Jahren begleitete ich viele Unternehmen in schwierigen finanziellen Situationen. Verluste, Liquiditätsprobleme, Restrukturierungen, Entlassungen, Turnarounds, Betriebsschliessungen und Notverkäufe heissen die Stichworte dazu.

Ausnahmslos allen Fällen ist gemeinsam, dass es trotz teilweise widriger Umstände wie z.B. Konjunktureinbrüche in den jeweiligen Branchen, Mitbewerber gab, die viel besser dastanden oder gar erfolgreich waren. Die Diagnose ist eine einfache: In allen Fällen (allen!) kamen die Probleme von der Unternehmensspitze (Aktionariat, Verwaltungsrat, Geschäftsführung). Und natürlich kann die Lösung auch nur von dort kommen. Denn kommt es nicht zu den notwendigen Veränderungen an der Unternehmensspitze, verwest das Unternehmen und wird schliesslich in irgendeiner Form aufgelöst.

Gute und anscheinend stichhaltige Gründe für eine missliche Unternehmenssituation gibt es immer: Die Konjunktur, die bösen Mitbewerber, die schlechten Verkäufer, die bösen Banken, die schwierigen Kunden etc.

Aber der Fisch beginnt am Kopf zu stinken. Dies verlangt vor allem Selbstreflektion an der Unternehmensspitze, damit Veränderungen eingeleitet werden können. Und gerade da hapert es in vielen Fällen.

Urs Mantel