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Menschen auf seine Seite bringen: Aufbau von nachhaltigem Vertrauen

von Urs Mantel

Menschen auf seine Seite bringen zu können, ist eine wichtige Fähigkeit von Leadern. Das einzige Mittel dazu, ist andere überzeugen und inspirieren zu können. Mit reiner (manipulativer) Machtausübung wird das nicht gelingen. Man kann nur dann führen, wenn jemand sich freiwillig entscheidet, dem Leader zu folgen.

Menschen beschliessen zu folgen und mitzugehen, wenn sie vertrauen. Vertrauen schaffen ist der Zauberbegriff. Vier Verhaltensweisen generieren nachhaltiges Vertrauen.

Konstanz

Was immer einem Leader an Überraschungen begegnen werden: Für sein Team kreiert er keine Überraschungen. Der Leader ist konstant, stetig und fährt seinen Kurs.

Kongruenz

Leader gehen ihren Weg. Bei einem wirklichen Leader gibt es keine Differenzen zwischen der Theorie, die sie vertreten und dem täglichen Verhalten im Leben.

Zuverlässigkeit

Leader sind an Deck, wenn es darauf ankommt. Sie sind bereit, ihr Team zu unterstützen, wenn es wichtig ist.

Integrität

Leader respektieren ihre gemachten Commitments und Versprechen.

 

Mit diesen vier Punkten kann man Menschen das Vertrauen geben, damit sie an der Seite bleiben.

 

Quelle: Warren Bennis: On becoming a leader

Die Rolle und die Bedeutung von Zielen in der Führung

von Urs Mantel

Den Zielen kommt für effektives Führen eine herausragende Rolle zu. Führungskräfte müssen wissen, was sie von Geführten erwarten. Zudem sollen die Geführten Verantwortung übernehmen, gefordert sein und Ziele erreichen, und am Schluss durch die Vorgesetzten entweder konstruktive Kritik und/oder Anerkennung erhalten. All das können Ziele, wenn sie denn richtig angewendet werden, leisten. Wie das funktioniert, lesen Sie bitte hier.

Wirksame Führung von Direktunterstellten

von Urs Mantel

Das sind die konkreten Führungsaufgaben des Chefs auf jeder Führungsstufe !

  1. Zweiweg-Teamarbeit: Austausch mit den Geführten (einzeln oder zusammen): Periodische       Meetings Diskussion von Kontext, Plänen, Problemen und Absichten
  2. Periodisch den Firmen-/Abteilungs-Kontext kommunizieren: Regelmässiges Updaten über den Background und den Rahmen, in dem die Arbeiten ausgeführt werden müssen. Sinn vermitteln.
  3. Planen: Alternative Wege für den Umgang mit Problemen, damit sicherzustellen, dass die Geführten verstehen, worum es geht und ihre Inputs geben können
  4. Konkrete Ziele setzen: formulieren und vereinbaren und überwachen von wirksamen Zielen
  5. Aufgaben zuweisen: Aufgaben zuweisen, Termine und Qualitätsstandard vereinbaren, Erledigung überwachen und gegebenenfalls einfordern
  6. Laufend die persönliche Effektivität der Geführten überwachen und dem Geführten Feedback geben
  7. Periodische Leistungsbeurteilung vornehmen (jährlich oder halbjährlich)
  8. Coaching und Unterstützung: Die einzelnen Geführten lernen, die bestehenden Aufgaben sehr gut zu bewältigen und weitere Prozesse in der Unternehmung zu verstehen, mit ihnen umzugehen und persönliche Fortschritte zu machen
  9. Selektion und Evaluation von neuen Mitarbeitern und deren saubere Einführung
  10. Nicht genügend leistungsfähige Mitarbeiter identifizieren und ersetzen
  11. Kontinuierliche Verbesserung mit dem PDCA-Cycle antreiben

 

Beim Thema Führung ist immer im Bewusstsein halten:

  • Motivation entsteht aus dem Prozess von persönlichem Wachstum. Wenn immer möglich die positiven psychologischen Motivationsfaktoren anwenden.
  • Führung existiert nur in dem Umfang, in welchem die Menschen zu folgen beschliessen. Führung heisst die Richtung angeben, als Erster zu gehen, den Weg zu weisen. Führung heisst zunächst Vertrauen aufbauen. Der Führende geht in den Vertrauensvorschuss.
  • Rückdelegation unterbinden.

 

Viele „Chefs“ nehmen diese Aufgaben wirksamer Führung nur ungenügend war, sind auf der Flucht vor Ihrer Hauptaufgabe und stürzen sich auf „Sonderaufgaben“ und Projekte oder erledigen Arbeiten, für welche die Unterstellten zuständig wären. Damit verhindern Sie gleichzeitig deren Weiterentwicklung.