Die Rolle und die Bedeutung von Zielen in der Führung

von Urs Mantel

Den Zielen kommt für effektives Führen eine herausragende Rolle zu. Führungskräfte müssen wissen, was sie von Geführten erwarten. Zudem sollen die Geführten Verantwortung übernehmen, gefordert sein und Ziele erreichen, und am Schluss durch die Vorgesetzten entweder konstruktive Kritik und/oder Anerkennung erhalten. All das können Ziele, wenn sie denn richtig angewendet werden, leisten. Wie das funktioniert, lesen Sie bitte hier.

Fern vom Gleichgewicht entsteht Entwicklung

von Urs Mantel

Nachdem wir bei unseren Überlegungen zur Entwicklung des Impulses in Unternehmen und dessen Erneuerung Newton zu Rate gezogen haben, greifen wir nun auf einen weiteren, berühmten Wissenschaftler zurück, den Chemie Nobelpreisträger Ilja Prigogine.

Prigogine hat sogenannte dissipative Strukturen untersucht . Die Resultate sind relativ klar:
•   In Gleichgewichtszuständen gibt es keine Veränderungen und Entwicklungen.
•   Fern vom Gleichgewicht jedoch entstehen Entwicklungen und evolutionäre Prozesse.

Das Prinzip ist universell, denn es gilt nicht nur für chemische Systeme, sondern auch für soziale Systeme, Organisationen, Unternehmen, den Menschen und seine individuelle Entwicklung. Was heisst das auf die Praxis übertragen?

Wenn wir in einem Führungsteam immer der gleichen Meinung sind, dann ist das ein  Warnzeichen. Alfred Sloan, CEO von General Motors von 1923 bis 1937 war berühmt für seine effiziente Sitzungsführung. Einmal war sich das Management innert Minuten einig über ein wichtiges Projekt. Für Sloan war das keine Entscheidungsbasis. Er brach die Sitzung ab und beauftragte seine Manager, bis zur nächsten Sitzung Gründe zu finden, warum das Projekt nicht funktionieren wird.
Eine Führungsmannschaft darf nicht im harmonischen Gleichgewicht sein. Sie wird so nichts bewegen. Gefragt sind kreative und intensive Auseinandersetzungen, das Beleuchten von Pros und Kontras und die kritische Beurteilung von Alternativen. Mit anderen Worten: Das Ringen für einen guten Weg und eine gute Entscheidung bringt uns weiter als Kollektiv und als Individuum. Wir lernen und werden besser – und das motiviert!

Bewegt Euch, Ihr Harmoniesüchtigen!
Das ist ein Aufruf an all die Harmoniesüchtigen, sich persönlich weiter zu entwickeln. Die Harmoniesucht bedeutet Stagnation. Es braucht Selbstbewusstsein und innere Substanz, in Zustände fern vom Gleichgewicht zu gehen und trotzdem in seiner Mitte zu bleiben. Das Resultat aber wird rasche, persönliche Entwicklung sein – Aufbruch zu neuen Ufern.

Formuliert anspruchsvolle Ziele und geht bewusst in Zustände fern vom Gleichgewicht. Anspruchsvolle Ziele sind das beste Mittel, organisiert in Zustände fern vom Gleichgewicht zu gehen und gezielt Entwicklungen voranzutreiben. Zur Formulierung von anspruchsvollen Zielen haben wir uns in einem separaten Papier eingehend geäussert.

Interim-Management, was ist das?

Im nachstehenden Interview mit Georg Marsmann von Signium International erfahren Sie, wie und bei welchen Anlässen man Interim-Management einsetzen kann.

Hier noch die Anschrift:
Georg Marsmann
Signium International
Promenadenlatz 10
80333 München

 

Die weichen Faktoren der Nachfolgeregelung in Familienunternehmen

von Urs Mantel

In unserem Beitrag von Ende Februar haben wir anhand eines konkreten Falles eine gescheiterte Nachfolgeregelung vorgestellt und analysiert. Diese Nachfolgeregelung ist gescheitert, weil Menschen Nachfolger wurden, die  nicht zum Unternehmen passten und wohl auch nicht die Fähigkeiten als Nachfolger hatten. Zu den sogenannten harten Faktoren (Finanzen, Strategie etc.) der Nachfolgeregelung gibt es Literatur zuhauf. Weniger geschrieben wird zu den weichen Aspekten. Dieser Frage geht der nachstehende Beitrag nach.

 Lesen Sie den Artikel über Nachfolgeregelung hier

 

 

 

Die Vierzimmerwohnung der Veränderung

von Urs Mantel

Das zielorientierte  Führen von Veränderungsprozessen ist eine Schlüsselfähigkeit in einem sich stetig verändernden

Wettbewerbsumfeld. Führungskräfte, die solche Prozesse in grossen Organaisationen erfolgreich steuern können, sind wahre Leader.

Das untenstehende Video ist eine Einführung zu diesem Thema.

 

Gedanken schaffen Tatsachen: Mögen Sie Ihre Kunden! Mögen Sie Ihre Firma!

Vor einiger Zeit ging ich mit einem langjährig gebeutelten Unternehmer in seinem Betrieb durch einen Korridor, welcher sich neben dem Raum befindet, in welchem sich die grösste und wichtigste Maschine der Firma befindet. Es ist mucksmäuschen still. Der Unternehmer geht darauf zum Anschlagbrett, wo die Auftragslage dargestellt wird und sieht, dass die Maschine mangels Aufträgen stillsteht. Er bekommt einen Jähzornanfall und brüllt: „Verdammte Scheissfirma XY!“ und stampft weiter. Ein halbes Jahr später musste der Betrieb schliessen und alle Mitarbeitenden entlassen.

Ein anderer mir bekannter Unternehmer fluchte dauernd über seine Kunden, die unfähig seien, er wetterte über die schlechten Verkäufer seiner Produkte, die überhaupt von gestern seien. Auch dieser Unternehmer hatte keinen Erfolg.

Den Erfolg hat man nur, wenn man seine Kunden und seine Firma inklusive Mitarbeitenden wirklich mag!

Konklusion: Beobachten Sie Ihre Gedanken und Worte, vermeiden Sie Negatives zu Kunden und Firma. Verändern Sie allenfalls Ihr negatives Denken und lernen Sie, die positiven Seiten zu sehen und zu schätzen. Unterstützen kann Sie dazu gegebenenfalls ein entsprechender Kurs (z.B. von Jens Corssen, www.der-selbstentwickler.com).

Wie sagte doch schon Buddha: „Das, was Du heute denkst, wirst Du morgen sein.“

Urs Mantel