Gedanken schaffen Tatsachen: Mögen Sie Ihre Kunden! Mögen Sie Ihre Firma!

Vor einiger Zeit ging ich mit einem langjährig gebeutelten Unternehmer in seinem Betrieb durch einen Korridor, welcher sich neben dem Raum befindet, in welchem sich die grösste und wichtigste Maschine der Firma befindet. Es ist mucksmäuschen still. Der Unternehmer geht darauf zum Anschlagbrett, wo die Auftragslage dargestellt wird und sieht, dass die Maschine mangels Aufträgen stillsteht. Er bekommt einen Jähzornanfall und brüllt: „Verdammte Scheissfirma XY!“ und stampft weiter. Ein halbes Jahr später musste der Betrieb schliessen und alle Mitarbeitenden entlassen.

Ein anderer mir bekannter Unternehmer fluchte dauernd über seine Kunden, die unfähig seien, er wetterte über die schlechten Verkäufer seiner Produkte, die überhaupt von gestern seien. Auch dieser Unternehmer hatte keinen Erfolg.

Den Erfolg hat man nur, wenn man seine Kunden und seine Firma inklusive Mitarbeitenden wirklich mag!

Konklusion: Beobachten Sie Ihre Gedanken und Worte, vermeiden Sie Negatives zu Kunden und Firma. Verändern Sie allenfalls Ihr negatives Denken und lernen Sie, die positiven Seiten zu sehen und zu schätzen. Unterstützen kann Sie dazu gegebenenfalls ein entsprechender Kurs (z.B. von Jens Corssen, www.der-selbstentwickler.com).

Wie sagte doch schon Buddha: „Das, was Du heute denkst, wirst Du morgen sein.“

Urs Mantel

Eine rasche Kündigung ist eine gute Kündigung

Immer wieder trifft man in der Praxis folgende Situation an. Führungskräfte, welche Leistungen nicht erbringen, erhalten eine erste Chance, eine zweite, eine dritte …. Oder anders formuliert, eine never ending story – und am Schluss zieht man halt doch die Notbremse und trennt sich. Die Initiative für die Trennung kann vom Arbeitgeber oder vom Arbeitnehmer ausgehen.

Führungskräfte, welche aus irgendwelchen Gründen (Reorganisationen, Umstrukturierungen oder schlicht, weil die Leistung nicht mehr stimmt) ihre bisherige Stelle nicht behalten können, werden versetzt und insbesondere in KMUs sind das manchmal auch „konstruierte Positionen“. Man will und kann einer verdienten Kraft nicht einfach kündigen.

In allen Konstellationen ist diese Haltung eine löbliche und/oder aber auch eine feige. Man ist nicht bereit, den Tatsachen ins Auge zu schauen und häufig beginnt für alle Beteiligten eher eine Leidens- denn eine Freudenszeit. Zudem verliert der/die Mitarbeitende Zeit/Jahre, um sich neu auszurichten und neue Chancen im Leben wahrzunehmen. Gerade in diesbezüglich kritischen Lebensjahren ab 50 kann wertvolle Zeit verstreichen respektive verloren gehen, weil die Attraktivität für den Arbeitsmarkt abnimmt. Das ist asozial!

Konklusion: Beide Seiten sollten eine schonungslose Lagebeurteilung machen und mutig und rasch entscheiden.

Urs Mantel

Darum gibt es diesen Blog

Ein Blog zu Leadership und Management? Bringt es das? Da gibt es doch schon die Gurus Peter Drucker und Fredmund Malik!

Schon möglich, aber jeder hat seinen Erfahrungsbereich und meiner ist KMU-basiert. Ich schreibe aus meiner langjährigen Erfahrung als CEO, Verwaltungsrat, Berater und Coach in der Betriebsgrösse eines KMU.

Wenn Sie mehr zu meiner Person wissen möchten, gehen Sie meine Homepage http://www.umcag.ch/ durch.

Aus meiner langjährigen Zusammenarbeit mit KMU hat sich ein grosses Wissen über Leadership und Management angesammelt und über diesen Blog möchte ich diese Erkenntnisse weitergeben.

Ich betrachte mich als Generalist – und dies soll auch in diesem Blog zum Ausdruck kommen. So werde ich mich über ein breites Themenspektrum äussern und zu gewissen Themen auch konkrete Vorgehenskonzepte vorlegen. Vor allem aber will ich die Manager und Unternehmer anregen. Anregen, über sich und ihre Situation reflexiv nachzudenken und Veränderungen bei sich persönlich und bei ihren Unternehmen und Partnern einzuleiten. Dazu werde ich auch ab und zu aktuelle Vorgänge aus der Unternehmeswelt kommentieren.

Viel Spass!

Urs Mantel